In Köln gehen die Prostituierten auf die Barikaden. Nicht genug dass sie für ihre Arbeit eine Vergnügungssteuer an die Stadt zahlen müssen, das Steueramt leistete sich auch noch eine peinliche Panne. Statt die Bescheide an die Bordelle zu verschicken wurden diese an die Privatadressen der Huren geschickt. Die Schreiben wirken äußerlich wie ein Knöllchen so dass nicht wenige von Eltern, Freunden oder dem Ehemann geöffnet wurden, die in vielen Fällen nichts vom Nebenerwerb der Frauen wussten. Die Bordellchefs sind stinksauer. Sie vermuten die Stadt wollte doppelt kassieren indem die Bescheide sowohl an die Bordelle als auch an die Privatadressen der Liebesdienerinnen verschickt wurden.
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